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LISte fordert rasche Umsetzung der Konzepte zur Gestaltung und Belebung des Ortszentrums!

Die im Bürgerbeteiligungsverfahren – unter fachlicher Begleitung des SIR (Salzburger Institut für Raumplanung) – entwickelten Ideen zur Belebung des inneren Ortskernes müssen endlich umgesetzt werden!
„Ein Ortszentrum, das frei vom Schwer- und Durchzugsverkehr ist, eine „Flanierzone“ mit attraktiven Geschäften, gemütliche Gasthöfe, Restaurants und Cafés, die zur Einkehr einladen, wichtige Dienstleistungsbetriebe als Nahvers-orger, günstige Startwohnungen für junge Familien sowie passende Plätze für kulturelle Veranstaltungen und Märkte“. So formuliert Gemeinderat Wolfgang Plainer das erklärte Ziel der LISTE Straßwalchen, das Ortszentrum im Sinne der Bürgerinnen und Bürger wieder attraktiver und lebenswerter zu gestalten. Die hierfür vorgesehenen Maßnahmen sollen im Rahmen eines „Leader-Projektes“ mit finanzieller Unterstützung der
EU und des Landes Salzburg verwirklicht werden!

GR. Wolfgang Plainer: „Ein erster, wichtiger Schritt dazu ist, dass wir den durch den Markt führenden Teil der B1-Wienerstraße in das öffentliche Gut der Marktgemeinde Straßwalchen übernehmen und dem Gemeingut widmen. Damit erlangt die Gemeinde Straßwalchen (als neuer Straßenerhalter) die Planungs- und Gestaltungshoheit für das Straßenstück – vom neuen Kreisverkehr an der Mondseerstraße bis zur Einmündung in die Braunauerstraße. Mit bestimmten straßenpolizeilichen Maßnahmen wird es uns gelingen, den Lkw- und Durchzugsverkehr auf die Umfahrung zu verlagern und damit den Ortskern zu entlasten.

Für dieses Vorhaben gibt es einen einstimmigen Beschluss der Gemeindevertretung vom 23. September 2013. Dieser Beschluss blieb aber fast zwei Jahre lang in der Schublade des Herrn Bürgermeisters liegen und wurde erst vor wenigen Monaten auf Verlangen der LISTE dem Land Salzburg vorgelegt. In einer gemeinsamen Besprechung mit Landesrat Hans Mayr und Landesbaudirektor DI. Christian Nagl wurde signalisiert, dass es grundsätzlich möglich sei, diesen Teil der Wienerstraße als Gemeindestraße zu übernehmen: Voraussetzung dafür ist aber, dass diese Straße in einer Breite von mindestens 6,5 Metern erhalten bleibt.
Bei einer Übernahme der Aufgaben als Straßenerhalter würde die Marktgemeinde Straßwalchen eine einmalige, noch zu kalkulierende Ablösezahlung vom Land Salzburg erhalten. Diese Zahlung soll die Kosten für eine umfassende Sanierung und die laufende Betreuung dieses Straßenstückes (für die nächsten 20 bis 25 Jahre) abdecken. Mit dem Bau einer neuen Brücke über den Hainbach soll die bestehende Roidwalchnerstraße in direkter Linie bis zur Einmündung in die Wienerstraße verlängert werden. Damit entsteht im Bereich der jetzigen Einfahrt in die Roidwalchnerstraße ein verkehrsberuhigter, attraktiver Platz für kulturelle Veranstaltungen etc. Ein Verkehrsplaner wird im Auftrag des Landes Salzburg eine optimale Lösung an der bestehenden Kreuzung am Mayburgerplatz (Linzerstraße/Braunauerstraße) entwickeln. Für neue Betriebsansiedlungen im Zentrum gewährt die Marktgemeinde Straßwalchen künftig eine vorübergehende Wirtschaftsförderung, die dazu beitragen soll, die laufenden Miet- bzw. Pachtkosten teilweise abzudecken. GR. Plainer: „Wer aufhört, besser zu werden, der hat aufgehört gut zu sein!“. Unter diesem Motto unterstützt das Team der LISTE Straßwalchen alle Projekte, die den Wirtschaftsstandort Straßwalchen stärken, den Ort weiterentwickeln und damit für die Bevölkerung lebenswerter machen.

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Zukunft In Strasswalchen: Wo gehen wir hin?

Die vom Land Salzburg beauftragte CIMA-Studie zur Kaufkraft und Handelsstruktur aller bedeutenden Regionen des Bundeslandes ergab für Straßwalchen und auch für die „Plusregion“ ein alarmierendes Ergebnis. Dass sich der Handel immer mehr Richtung Eugendorf und Salzburg Stadt verlagert war zwar nicht neu, die Auswirkungen sind jedoch stärker als erwartet. Die Kernaussage des Studienautors: „Die Gemeinden müssen sich stärker koordinieren.“ Die Landesregierung unter Raumordnungsreferentin Astrid Rössler bläst ins gleiche Horn: „Wir müssen die Ortskerne wiederbeleben und stärken.“ Sie will gemeinsam mit den Gemeinden regionale Masterpläne ausarbeiten. Mit diesem Rückenwind wollen wir nun längst überfällige Maßnahmen einleiten und Zukunftsprojekte wie die Ortskerngestaltung umsetzen. Damit möglichst viele Ideen einfließen wurde unter der Federführung der Plusregion ein sogenannter „Agenda21-Prozess“ gestartet.Unter hoher Beteiligung der Bevölkerung sollen kommunale Planungen und Vorhaben erarbeitet und durchgesetzt werden, die sich nachhaltig positiv auf die Lebensqualität auswirken. Dazu wurden in allen drei Plusregions-
gemeinden lokale Kernteams gebildet. Die externe Prozessbegleitung erfolgt durch professionelle Regionalentwickler und wird vom Land
Salzburg finanziell gefördert. Mit der Leitung des Straßwalchner Teams wurden Amtsleiter Mag. Erich Haas und GV Mag. Peter Gassner (LISTE) betraut. Zusätzlich zur lokalen Entwicklung soll ein Zukunftsprofil inklusive einer regionalen Marke erarbeitet werden. Das soll und wird Identität stiften. Dazu wurde auch eine regionale Steuerungstruppe, in dem sich Vertreter
aus allen drei Plusregion-Gemeinden befinden, gebildet. Die erste öffentliche Zukunftswerkstatt fand am 14.11.2015 in der Neue Mittelschule statt. Rund 50 Straßwalchner beschäftigten sich intensiv mit fünf Kernthemen:

Ortskern- und Wirtschaftsentwicklung
Bildung für alle Generationen
Mobilität und Verkehr
Kultur & Miteinander
Bewusstsein für Umwelt, Energie und regionale Kreisläufe

Eine Kernaussage kristallisierte sich deutlich heraus: Die Gestaltung des Ortskerns muss so schnell wie möglich umgesetzt werden. Packen wir es endlich an! Die nächste Möglichkeit sich aktiv einzubringen ist im Rahmen des regionalen BürgerCafes am 07. April 2016. Genauer Ort und Uhrzeit werden noch veröffentlicht.

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“Vergewaltigung verurteilen. Ein Nein muss genügen”.

Sexuelle Gewalt ist eine Form der geschlechterspezifischen Gewalt. Frauen und Mädchen sind dabei Hauptbetroffene. Derzeit haben Opfer von sexueller Gewalt wenig Chance auf die Verurteilung des Täters. Eine Beurteilung nach geltender Rechtslage ergibt oft keine “Vergewaltigung im eigentlichen Rechtssinne”. Wenn eine Frau bei einem unerwünschten Sexualakt “nein” sagt, weint, oder aus Angst keinen körperlichen Widerstand leistet, ist der Tatbestand der Vergewaltigung nicht erfüllt. Eine sexuelle Handlung gegen
den ausdrücklichen Willen einer Person ist derzeit nur strafbar, wenn Gewalt, Drohung oder Freiheitsentziehung angewandt wurde. 920 Anzeigen wegen Vergewaltigung im Jahr 2013 stehen 104 Verurteilungen gegenüber. Österreich hat sich mit der Ratifizierung des “Istanbul-Übereinkommens” verpflichtet, dessen Bedingungen umzusetzen. Die derzeit laufende Strafrechtsreform bietet die Möglichkeit dazu.

Gemeinsam mit dem Frauenbüro der Stadt Salzburg, Frauenberatungsstellen und Opferschutzeinrichtungen hat das Gewaltschutzzentrum Salzburg eine Kampagne für eine Online-Petition erarbeitet. Der Frauenausschuss des Städtebundes und zehn weitere österreichische Frauenbüros haben sich an der Kampagne beteiligt.

Die Online Petition und nähere Informationen zur Kampagne finden Sie unter:
http://www.staedtebund.gv.at/gewalt

Ein Nein muss genügen – Flyer

Neues zur Ortsbildgestaltung

der untenstehende Link führt  zum Endergebnis der Verkehrszählung vom Dezember 2013 und September 2014. http://userftp.kfv.at/sd_vt/Bericht_Strasswalchen.pdf

Hier wird auch zur möglichen Umsetzung einer „Begegnungszone“ Stellung genommen.
Ob nun das Wort „Begegnungszone“ verwendet wird, oder ob es anders heißt und ähnlich funktioniert ist nicht weiter wichtig. Aussagekräftig sind die ersten 8 Seiten! Der Anhang gibt nur Detailinformationen zu den Zählungen.

Der von Dr. Hittenberger (Referat Straßenbau und Verkehrsplanung geäußerte Beobachtungszeitraum wird sicher eingehalten.
Es soll nach der Eröffnung der Umfahrung beobachtet werden, wie sich der Verkehr in Straßwalchen entwickelt.
Im September 2014 gab es unter anderem eine Begehung der Kreuzungspunkte B1/B154 und B1/B147 und der neuen Rampe zur Braunauer Straße, durchgeführt von der Bezirkshauptmannschaft.
Eine mögliche Vorrangänderung wurde mitdiskutiert, kann aber noch nicht entschieden werden, da noch einige Daten fehlen: z.B. Schleppkurven-Darstellung beim Mayburgerplatz, Kapazitäten der Rampe, …
Die Tonnage-Beschränkung im Ortskern hängt von der Vorrang-Änderung ab. Auch hier muss die Antwort gegeben werden auf die Frage: lässt sich der Schwerverkehr reibungsfrei über den Mayburgerplatz leiten und vom Tunnel kommend über die Rampe zum Mayburgerplatz und weiter Richtung Vöcklabruck?

Angedacht wurde, dass die Verkehrsströme durch die Änderung von Richtungshinweisen beeinflusst werden: z.B. Richtung „Salzburg“ von Vöcklabruck kommend am Mayburgerplatz nach rechts abbiegen (also Richtung Braunau anzeigen). Somit wird man über die Umfahrung geleitet. Ähnlich bei der Kreuzung B1/B154 (Mondseer Straße: Anzeige Richtung „Braunau“ nach links abbiegen zur Umfahrung, … Die Maßnahmen könnten den Verkehr im Ortszentrum weiter reduzieren.

Nächste mögliche Veränderungen ab April 2015 denkbar; also nach dem Winter. Änderungen haben in der Winterzeit keinen Sinn
(Brief von der Gemeinde Straßwalchen)