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Bedarf an zusätzlichen Kinderbetreuungsplätzen

Die demografische Entwicklung, der verstärkte Zuzug neuer Gemeindebürger nach Straßwalchen und der gesellschaftliche Wandel erfordern einen erheblichen Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen in der Gemeinde. Wir benötigen daher in zwei Jahren ein Gebäude zur Unterbringung von 4 Kleinkindgruppen (Krabbelgruppen) sowie 2 zusätzlichen Kindergartengruppen mit der Option, diese im Bedarfsfall auch ohne größeren Aufwand erweitern zu können.
Daher entspricht es auch unserer obersten Priorität, die Errichtung neuer Betreuungsplätze für unsere Kleinsten Gemeindebürger voran zu treiben. Der Bürgermeister wurde auch von der GV beauftragt ein geeignetes Grundstück anzukaufen und mit dern Grundstücksbesitzer Ablösegespräche zu führen. Nicht unerwähnt soll in diesem Zusammenhang auch bleiben, dass von den Fraktionen der ÖVP und SPÖ– in der jüngeren Vergangenheit eine Studie in Auftrag gegeben wurde, die Aufschluss bezüglich der demografischen Entwicklung in der Gemeinde hätte geben sollen. Aus dieser Studie konnte jedoch nicht abgeleitet werden, dass in den nächsten zwei Jahren der Bedarf an zusätzlichen
Kinderbetreuungsplätzen in diesem Ausmaß ansteigen würde. Hier stellt sich für uns die Frage: “Welchen Sinn und Zweck hat eine Studie, die viel Geld kostet?”

Angedacht wird auch der Neubau der Feuerwehrhauptwache und diese soll auch im Zuge der Neuerrichtung der Kindergartengruppen auf dem gleichen Grundstück und zum gleichen Zeitpunkt erfolgen.

Diesem Vorschlag kann die Liste Straßwalchen aufgrund der daraus entstehenden finanziellen Belastungen für die Gemeinde nur zustimmen, wenn vorher geklärt wird, was mit dem alten Feuerwehrgebäude geschieht, bzw. ein schlüssiges Verwertungs- oder Nachmieterkonzept vorliegt. Selbstverständlich stehen auch wir vollinhaltlich zu unserer freiwilligen Feuerwehr und deren aufopferungsvollen Tätigkeit, jedoch sind auch die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde nicht unerschöpflich und diesem Umstand muss und sollte unbedingt Rechnung getragen werden.

GV Harald Wiesinger