Kategorie-Archiv: Strassenwesen, Kanal u. Beleuchtung

Roidwalchnerstrße

Bau der Hainbachbrücke wurde mehrheitlich abgelehnt!

Die Gemeindevertretung lehnte es mehrheitlich ab, eine neue Brücke über den Hainbach zu errichten! Mit dieser Entscheidung wird das von vielen Bürgern entwickelte Konzept, den Ortskern attraktiver zu gestalten und wirtschaftlich/kulturell zu beleben, einfach ignoriert und verworfen! Im Jahr 2013 beteiligten sich viele Gemeindebürger an einem Prozess zur Entwicklung von Ideen mit folgendem Ziel: Der innere Ortskern von Straßwalchen sollte schöner gestaltet und damit verbunden auch kulturell/wirtschaftlich belebt werden!

Ein wesentlicher Vorschlag in diesem groß angelegten Bürgerbeteiligungsprozess war, eine neue Brücke über den Hainbach zu bauen: Dieses Vorhaben sollte die B1 (Wiener-Straße) in direkter Linie mit der bestehenden Roidwalchner-Straße verbinden. Vorgesehen war, dieses Brückenbauwerk zweispurig, mit einer Breite von 6 m zu errichten.

Das Projekt  mit geschätzten Kosten von ca. € 415.000,-
(ohne Bundes- und Landesfördermittel) würde:
•  die bestehende S-Kurve, ausgehend vom Postamt Straßwalchen   bis zur Einmündung in die B1, entschärfen,
•einen neuen, attraktiven Platz für eine kulturelle/wirtschaftliche Mehrfachnutzung (z.B. für Konzerte, Grünmarkt, Gastgarten etc.) schaffen,
• das Erscheinungsbild des inneren Ortskernes für die Bevölkerung, Gäste, Besucher und Kunden dauerhaft verschönern, in dem dieser Bereich zu einer neuen “Wohlfühloase” wird.
Diese Entscheidung der Gemeindevertretung ist eine vertane Chance! Und wieder einmal ein Beweis dafür, dass gute Ideen der Bürger keinerlei Wert haben, vorsätzlich verworfen und mit “fadenscheinigen” Argumenten politisch abgelehnt werden!

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LKW-Fahrverbot

Seit Anfang Juli gilt zwischen dem Kreisverkehr Mondseerstraße und der Kreuzung Braunauerstraße/B1 das lang ersehnte LKW-Fahrverbot (Tonnagebeschränkung 7,5T) zur Entlastung des Ortskerns.
Leider wird dies sowohl von regionalen Unternehmen, aber auch von sehr vielen auswärtigen Fahrern ignoriert. Wir bemühen uns weiterhin unermüdlich für eine Einhaltung des Fahrverbotes und eine deutlichere Beschilderung durch das Straßenamt!

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Ortskernentwicklung 2017

2016 sind wie berichtet einige wegweisende Entscheidungen im Projekt Ortskernentwicklung getroffen worden. Unter anderem der Beschluss in der Gemeindevertretung samt Vorvertrag mit dem Land Salzburg, die B1 im Ortskern ins Gemeindeeigentum zu übernehmen. Ein historischer Moment. Dies ist ein Meilenstein in der Umsetzung der gewünschten Wiederbelebung und Weiterentwicklung des Zentrums. Was jedoch noch aussteht, ist ein einheitlicher Bebauungsplan des Ortskerns. Wir als Liste Straßwalchen fordern die Umsetzung seit Jahren und freuen uns daher umso mehr, dass im Budget 2017 dafür finanzielle Mittel vorgesehen wurden. Dies ist vor allem deshalb so wichtig, damit jeder Eigentümer bzw. Projektant nach vorgegebenen Parametern planen kann. Und sowohl bei den Bauherrn als auch in der Gemeinde Zeit und Kosten sparen. Gleichzeitig stellen wir so als Gemeinde sicher, dass unser historisches Ortsbild erhalten bleibt.

Straßwalchner planten gemeinsam den Ortskern, und nun?

2013 wurden die Straßwalchner aufgerufen, gemeinsam mit der Gemeinde und dem SIR Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen, Ideen einzubringen, um einen neuen Ortskern zu gestalten. Rege Diskussionen und Engagement haben zu einem attraktiven Ortskernkonzept geführt, welches als Plan zur Umsetzung in der Gemeindevertretung beschlossen und auch in den „AGENDA 21“ Prozess aufgenommen wurde. Nach nur einer Kostenschätzung der Brücke Roidwalchnerstraße kommt nun das Vorhaben in Schieflage, da nun diese Brücke mit Errichtungskosten von ca. 500.000 € als unfinanzierbar erscheint? Doch wurde dieses Projekt nicht
weiter geprüft, ob vielleicht günstigere Anbieter oder alternative Bauweisen zum Ziel führen könnten. Wir finden, man sollte nicht gleich die Flinte in Korn werfen und das erarbeitete Konzept in Frage stellen. Wir wollen natürlich nicht unnötige Kosten befürworten, sollte sich nach ausreichender Prüfung heraus-stellen, dass die Realisierung der Brücke als nicht vertretbar gilt, haben wir schon eine gute Kompromisslösung erarbeitet, um keine Zeit mehr zu verlieren und ein neues Straßwalchen in naher Zukunft erstrahlen zu sehen. Wir halten weiter an der Umsetzung des Ortskonzepts fest.

GV Mag. Peter Gassner

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Ortskernentwicklung

Schon vor 10 Jahren
….begann Straßwalchen sich mit dem Thema Ortskernentwicklung auseinanderzusetzen. Startschuss war eine Präsentation der Plusregion „Kleinregionale Standortmarketinginitiative”

Nach einigen Workshops mit Bürgerbeteiligung und kostspieligen Experten-Studien kam ein zukunftsweisender Projektplan zur Ortskernentwicklung zustande. (Plan Aushang Gemeindeamt)

Im Ortskern Ausschuss leitet LIS die erste Phase des Projektes ein. Ein einstimmiger Beschluss für die Neugestaltung der Brücke Roidwalchner Straße bis Kienerhaus wurde erreicht.
Eine Vorbedingung für diese Neugestaltung ist die Verkehrsberuhigung des Ortskerns von Straßwalchen. In der Gemeindevertretungssitzung wurde daher schon am 26.09.2013 die Übernahme des ca. 400 m langen Straßenstückes im Ortskern Strasswalchen einstimmig beschlossen.
Leider folgten diesem Beschluss 2 Jahre lang keine Taten! Erst auf Beharren der LISTE
Straßwalchen starteten die Gespräche mit dem Land Salzburg für die Übernahme der B1.

Die Wichtigkeit des Projektes wird bestärkt durch die CIMA Studie 2015 der Kaufstromanalyse in Straßwalchen. Diese Studie zeigt eine extreme Verschlechterung der Situation. Auch das Bürgerprojekt “AGENDA21” räumt der Ortskerngestaltung Priorität 1 ein.

Nach mehreren Gesprächen mit Hr. LR Mayr wird ein Vorvertrag erstellt, der die Übernahme der B1 im Ortskern regelt . Somit steht dem eigentlichen Ziel Ortskernentwicklung nichts mehr entgegen.
Jetzt liegt es an uns Straßwalchner die nächsten Schritte zu setzen.

GV Mag. Helmuth Herzog

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LISte fordert rasche Umsetzung der Konzepte zur Gestaltung und Belebung des Ortszentrums!

Die im Bürgerbeteiligungsverfahren – unter fachlicher Begleitung des SIR (Salzburger Institut für Raumplanung) – entwickelten Ideen zur Belebung des inneren Ortskernes müssen endlich umgesetzt werden!
„Ein Ortszentrum, das frei vom Schwer- und Durchzugsverkehr ist, eine „Flanierzone“ mit attraktiven Geschäften, gemütliche Gasthöfe, Restaurants und Cafés, die zur Einkehr einladen, wichtige Dienstleistungsbetriebe als Nahvers-orger, günstige Startwohnungen für junge Familien sowie passende Plätze für kulturelle Veranstaltungen und Märkte“. So formuliert Gemeinderat Wolfgang Plainer das erklärte Ziel der LISTE Straßwalchen, das Ortszentrum im Sinne der Bürgerinnen und Bürger wieder attraktiver und lebenswerter zu gestalten. Die hierfür vorgesehenen Maßnahmen sollen im Rahmen eines „Leader-Projektes“ mit finanzieller Unterstützung der
EU und des Landes Salzburg verwirklicht werden!

GR. Wolfgang Plainer: „Ein erster, wichtiger Schritt dazu ist, dass wir den durch den Markt führenden Teil der B1-Wienerstraße in das öffentliche Gut der Marktgemeinde Straßwalchen übernehmen und dem Gemeingut widmen. Damit erlangt die Gemeinde Straßwalchen (als neuer Straßenerhalter) die Planungs- und Gestaltungshoheit für das Straßenstück – vom neuen Kreisverkehr an der Mondseerstraße bis zur Einmündung in die Braunauerstraße. Mit bestimmten straßenpolizeilichen Maßnahmen wird es uns gelingen, den Lkw- und Durchzugsverkehr auf die Umfahrung zu verlagern und damit den Ortskern zu entlasten.

Für dieses Vorhaben gibt es einen einstimmigen Beschluss der Gemeindevertretung vom 23. September 2013. Dieser Beschluss blieb aber fast zwei Jahre lang in der Schublade des Herrn Bürgermeisters liegen und wurde erst vor wenigen Monaten auf Verlangen der LISTE dem Land Salzburg vorgelegt. In einer gemeinsamen Besprechung mit Landesrat Hans Mayr und Landesbaudirektor DI. Christian Nagl wurde signalisiert, dass es grundsätzlich möglich sei, diesen Teil der Wienerstraße als Gemeindestraße zu übernehmen: Voraussetzung dafür ist aber, dass diese Straße in einer Breite von mindestens 6,5 Metern erhalten bleibt.
Bei einer Übernahme der Aufgaben als Straßenerhalter würde die Marktgemeinde Straßwalchen eine einmalige, noch zu kalkulierende Ablösezahlung vom Land Salzburg erhalten. Diese Zahlung soll die Kosten für eine umfassende Sanierung und die laufende Betreuung dieses Straßenstückes (für die nächsten 20 bis 25 Jahre) abdecken. Mit dem Bau einer neuen Brücke über den Hainbach soll die bestehende Roidwalchnerstraße in direkter Linie bis zur Einmündung in die Wienerstraße verlängert werden. Damit entsteht im Bereich der jetzigen Einfahrt in die Roidwalchnerstraße ein verkehrsberuhigter, attraktiver Platz für kulturelle Veranstaltungen etc. Ein Verkehrsplaner wird im Auftrag des Landes Salzburg eine optimale Lösung an der bestehenden Kreuzung am Mayburgerplatz (Linzerstraße/Braunauerstraße) entwickeln. Für neue Betriebsansiedlungen im Zentrum gewährt die Marktgemeinde Straßwalchen künftig eine vorübergehende Wirtschaftsförderung, die dazu beitragen soll, die laufenden Miet- bzw. Pachtkosten teilweise abzudecken. GR. Plainer: „Wer aufhört, besser zu werden, der hat aufgehört gut zu sein!“. Unter diesem Motto unterstützt das Team der LISTE Straßwalchen alle Projekte, die den Wirtschaftsstandort Straßwalchen stärken, den Ort weiterentwickeln und damit für die Bevölkerung lebenswerter machen.

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Verkehrszählung Straßwalchen

Im September 2014 erfolgte eine Verkehrszählung durch die KFV
Sicherheit-Service GmbH Wien.
Es bestätigt sich was viele schon wahrgenommen haben:

„Die Gesamtverkehrsbelastunghat sich seit Inbetriebnahme der Umfahrung Straßwalchen um rund 20% reduziert. Die Schwerverkehrsbelastung im Ortsgebiet von Straßwalchen hat sich sogar um rund 40% verringert.“

Wir freuen uns über dieses Resultat, planen jedoch sofort die nächsten Schritte für die weitere Verkehrsberuhigung des Ortskerns.
Eine realistische und zudem kostengünstige Maßnahme wäre die Neuregelung des Nadelöhrs „Lebzelter“. Hier sollte der Vorrang von der Braunauer Straße auf die Salzburger Straße verlegt werden. Auch um die Umfahrung noch attraktiver zu machen. Schwieriger aber umso erstrebenswerter sollte die Beschränkung der Ortsdurchfahrt auf Fahrzeuge unter 3,5 t mit Ausnahme
des Zulieferverkehrs, Ziel- Quellverkehrs sowie für landwirtschaftliche Fahrzeuge sein. Abschließend werden wir uns vehement für die „zweite Spange“ einsetzen, die ja einen wesentlichen Bestandteil des Flachgauer Verkehrskonzeptes darstellt.

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GV. Mag. Helmuth Herzog

 

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Kreisverkehr Mondseer Straße

Auf Initiative der LIS wird der Kreisverkehr an der „Mondseer-Kreuzung“ jetzt projektiert. Das Land Salzburg beauftragte bereits die Bestandsaufnahme als Grundlage für eine Vorplanung dieses Projekts.

Die Tankstelle im Kreuzungsbereich ist bereits geschlossen und soll in den nächsten Monaten abgetragen werden. Vizebürgermeisterin Liselotte Winklhofer:

„Ich freue mich, dass diese Verkehrslösung, nach mehr als zwanzig Jahren, nun endlich in die Planungsphase tritt. Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass die Bevölkerung in die Planungen eingebunden wird. Alle Zufahrten sind mit den Anrainern zu klären.“

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VBGM. Liselotte Winkelhofer

Bis spätestens 2016 soll der Kreisverkehr fertig sein, die Sicherheit und Flüssigkeit des Verkehrs wesentlich verbessern. Staus an der Mondseerstraße sollen dann jedenfalls der Vergangenheit angehören!

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Niedrig Lärmschutzwände, Ergebnisse der Anfrage Liste Straßwalchen

Die Liste Straßwalchen will nichts Unversucht lassen und mit neueste Technologien  die Straßwalchner Bevölkerung vor Lärmquellen des Schienenverkehrs schützen.

Hier das Antwortschreiben von Gerald Schwarzenberger,
ÖBB Infrastruktur AG, AE Region Mitte

Bezugnehmend auf ihrer Anfrage hinsichtlich der Installierung  von „lichtraumnahen Lärmschutzwände“ im Gemeindegebiet von Straßwalchen , bzw. in den Ortsteilen Quengert u. Taigen
möchten wir ihnen folgendes mitteilen .

Grundsätzlich ist anzumerken , das sich lichtraunnahe ( niedere ) Lärmschutzwände in Österreich erst in der Versuchsphase befinden und daher noch nicht für eine dauerhafte Verwendung vorgesehen sind .
Die von Ihnen als Bsp. angeführten LSW an den Neubaustrecken im Tullnerfeld und in Melk sind ebensolche kurze Versuchswände , welche nach Beendigung der Testphase aufgrund noch vieler ungeklärter Fragen ,
wieder abgebaut werden . Derzeit sind auch keine weiteren Feldversuche mit niederen LSW geplant.

Aus diesen Tests wurden folgende Erkenntnisse gewonnen :

VORTEIL :

  • Gute Abschirmung des Rollgeräusches
  • Gute Abschirmung des Rollgeräusches von entfernten Gleisen sofern Mittelwände ( zwischen den Gleisen ) errichtet werden.
  • Freier Ausblick für Bahnreisende
  • Geringer Eingriff ins Landschaftsbild
  • Geringer Eingriff ins Mikroklima ( Schattenbildung , Windbarriere usw. )
  • Kaum störend für Anrainer ( keine Barriere für Ausblick , keine Beeinflussung der Sonneneinstrahlung usw. )

NACHTEIL :

  • Neu und wenig erprobt
  • Keine Abschirmung von hohen Schallquellen ( Lüfter , Klimaanlagen , Stromabnehmer )
  • Barriere im Nahbereich des Gleises ( Konformität bzgl. Arbeitnehmerschutzgesetz / AschG offen ,bzw. unklar
  • Erschwernisse bei Instandhaltungsarbeiten:
    1. Der Einsatz der Untergrundsanierungsmaschine (AHM) ist jedenfalls nur bei der Demontage der LSW möglich.
    2. Um die Schottbettreinigung ordnungsgemäß (komplette Reinigung des gesamten Schotterbettquerschnittes) und somit auch nachhaltig durchführen zu können, ist ebenfalls die
      Demontage der LSW erforderlich.
    3. Auch bei erforderlicher Schneeräumung ist offen , ob eine Demontage erforderlich ist , oder sonstige besondere Maßnahmen zu setzten sind.
    4. Die in den Pkt.1-3 angeführten Maßnahmen lösen allesamt wesentlich erhöhte Erhaltungskosten aus und führen zu noch massiveren Betriebseinschränkungen bei Erhaltungsarbeiten.
  • Negative Beeinflussung der Schotterbettentwässerung und dadurch vermehrt  auftretende Frostschäden im Gleis-Unter- u. Oberbau.
  • Beeinträchtigung von Transporten mit Lademaßüberschreitung
  • Kleinere Erhaltungsarbeiten in Zugspausen aufgrund erschwerter Austrittsmöglichkeiten des Wartungspersonals nicht mehr möglich .OFFENE noch NICHT GEKLÄRTE FRAGEN :
  • In wie weit behindert lichtraumnahe LSW die Schneeräumung ?
  • Begünstigt lichtraumnahe LSW Schneeverwehungen am Gleis ?
  • Evakuierung von Fahrgästen bei Personenzügen möglich ?
  • Kontrolle des Triebfahrzeugführer an Triebfahrzeug ( Lok ) oder
  • Fluchtmöglichkeit von Gleisarbeitern gegeben ? – Einhaltung der EisbAV muss geklärt werden ?
  • Welche Maßnahmen sind bei Instandhaltungsarbeiten  erforderlich , z. Bsp. Schotterreinigungsmaschine ?
  • Tatsächliche Kosten ?
  •  Sind bei 2-gleisigen Strecken 4 lichtraumnahe LSW erforderlich, um die geforderten Schallreduktionen zu erreichen ?

Eine ganz wesentliche Erkenntnis aus den Pilotversuchen :

  • Die ermittelten Schallreduktionen liegen nur zwischen 1,7 und 4,2dB und stehen damit praktisch in keiner Konkurrenz zu konventionellen Lärmschutzwänden ( Reduktion von mind. 8dB bis 12dB )

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